Viele wissen es schon und für die, die es noch nicht wissen: Der Herr der Ringe und der Hobbit wurden in Neuseeland gedreht. Wir haben uns während unserer Reise immer wieder auf die Spurensuche begeben, wo denn jetzt eigentlich welche Szene stattgefunden hat. Im Großen und Ganzen waren wir hauptsächlich an Orten, die es entweder schon von der Landschaft her wert waren, besucht zu werden, oder die nahe eines Touristenspots liegen, wo wir sowieso hin wollten.
Die Orte selbst lassen sich im Internet ganz gut herausfinden, aber es gibt auch ein Buch mit den exakten Koordinaten.
In diesem Artikel möchten wir genauer auf ein paar dieser Orte eingehen, deshalb haben wir diese bei den anderen Artikeln meistens rausgelassen.
Lothlórien
Das Waldreich der Elben haben wir teilweise in Paradise Valley besucht, teilweise auch am Mavora River und den Seen.



Die Bruinenfurt
Die Fahrt zu der Stelle, an der Arwen mit Frodo vor den Ringgeistern flieht und das Wasser des Flusses gegen diese einsetzt, war ziemlich aufregend! Wir hatten hier schon über den Skippers Canyon geschrieben und im Grunde war es die Szene, die uns erst auf diesen Ort aufmerksam gemacht hat. Aber es hat sich auf jeden Fall auch unabhängig davon gelohnt dort hinzufahren.


Suche nach Merry und Pippin
Die Stelle in der Nähe der Mavora Lakes, wo Aragorn, Gimli und Legolas auf ihrer Suche nach Merry und Pippin den Haufen voller Orks finden, war sogar auf Google problemlos aufzufinden. Außerdem war klar zu erkennen, dass wir nicht die ersten waren, die den Hügel zu diesem Punkt hochgegangen sind …

Fangorn Wald
Im Bog Pine Forest haben wir den Ort gefunden, wo Aragorn, Gimli und Legolas im Fangorn Wald zum ersten Mal auf Gandalf den Weißen treffen.

Außerdem wurden Teile an der Takaro Road in der Nähe von Te Anau gedreht, wovon wir aber leider keine Fotos gemacht haben.
Der Schicksalsberg
Was hat er uns Nerven gekostet… Leider konnten wir ihn nur ein kleines Stückchen hoch und die meiste Zeit hat er sich in Wolken und Nebeln versteckt, aber der Mount Ngauruhoe war auf jeden Fall sowieso Teil unserer Reise.




Argonath
Wir haben fast direkt am Kawarau River gewohnt, deshalb war die Autofahrt zu einer der bekanntesten HdR-Szenen auch nur ein paar Minuten lang. Die Statuen der Könige waren natürlich SGI, aber an dieser Stelle wurden sie eingebaut:


Smeagol und der Ring
Es gibt eine Szene, in der Smeagol seinem Cousin den Ring abnimmt (Smeagol wird später Gollum). Diesen Ort haben wir auch besucht, da er nur einen Fußmarsch von unserer Übernachtung entfernt war.

Isengard und seine Gärten
Die Szenen bei Isengard wurden an zwei weit entfernten Orten gefilmt: zum einen das Panorama von Isengard auf der Südinsel und zum anderen die Gärten von Isengard auf der Nordinsel. Gandalf und Saruman gehen recht am Anfang des Films durch die Gärten und besprechen, was mit dem Ring zu tun sei.


Auf der Südinsel haben wir den Ort gefunden wo die Berge im Hintergrund von Isengard aufgenommen wurden. Der Winkel des Fotos ist nicht perfekt, aber man kann auf unserem Bild ein wenig rechts der Mitte den Berg vom Film im Hintergrund erkennen.


Ithilien
Wir haben bei Queenstown den Ort besucht, an dem Frodo, Sam und Gollum auf den Kampf runtersehen, wo zum ersten Mal die Olifanten auftauchen.


Gollums Pool
In einer Szene wird Gollum in Ithilien gefangen genommen und fängt davor bei einem Wasserfall einen Fisch. Diesen Wasserfall haben wir hier besucht: Mangawhero River. Anscheinend wurden für die Szene zwei verschiedene Wasserfälle benutzt.



Army of the Dead
Ein wirklich beeindruckender und schöner Ort waren die Putangirua Pinnacles. Es war wirklich toll sie sowohl von oben wie auch von unten aus zu betrachten. In Herr der Ringe wurden sie als der Ort genutzt, in dem die Army of the Dead dazu bewegt wurde, sich dem Kampf anzuschließen.


Die Leuchtfeuer
Hier wird es ein wenig schwierig. Es wurden im Film Leuchtfeuer angezündet, die von Rohan aus Gondor um Hilfe baten. Wir konnten nicht so ganz ausmachen, wo genau das passiert ist, aber es hieß, es war am Franz Josef Gletscher. Deshalb… ein Foto davon.

Die Hobbits und die schwarzen Reiter
In Wellington haben wir den Queen Elizabeth Park besucht, in dem gleich mehrere Szenen gedreht wurden. Zum einen verstecken sich die Hobbits vor dem schwarzen Reiter. Der Baum wurde per CGI hinzugefügt und sie sitzen dort, wo der kleine grüne Fleck auf den Fotos ist.



Dann gab es noch einen anderen Ort, wo Shots mit dem schwarzen Reiter geschossen wurde.


Und außerdem die Szene kurz vorher, in der Frodo in seinem Buch liest.


Außerdem gab es im Park Bänke mit Zitaten aus den Filmen. Das folgende von Sam hat überraschend gut zu unserer aktuellen Situation gepasst.
„One more step, I’ll be the farthest away I’ve from home I’ve ever been.“ /
Samweis Gamdschie
„Wenn ich noch einen Schritt mache, bin ich so weit von zuhause fort wie noch nie zuvor.“

Bruchtal
Bruchtal, also eine Stadt der Elben, war der einzige Drehort, an dem wir vor Ort wirklich Tafeln mit Infos zu den Dreharbeiten gefunden haben. Sie waren wirklich interessant und da standen viele Infos zu den Szenen, was neu konstruiert wurde, wo welcher Baum stand usw. Vieles von Bruchtal hat im Kaitoke Regional Park stattgefunden.



Weta Cave
Als letztes gibt es noch zwei Orte, die ein wenig besonders sind: Zum einen die Weta Cave. Weta ist eine Firma, die unglaublich viel zu den Filmen beigetragen hat. Modelle, Figuren, Filmartefakte usw. Es gab dort ein Minimuseum, das wir besucht haben. Geführte Touren gab es auch, allerdings haben wir diese nicht gebucht, sodass wir nicht allzu viel dazu sagen können. Soweit wir gesehen haben, waren es Touren, wie die Statuen und Figuren in den Werkstätten hergestellt werden usw.


Hobbiton
Als letztes möchten wir euch Hobbiton vorstellen. Nach den ersten drei Herr der Ringe Filmen wurde das Set um „the Shire“, also das Auenland“, fast komplett wieder abgerissen und das ursprüngliche Farmland blieb zurück. Als „der Hobbit“ dann gedreht wurde, wurde alles wieder neu hergestellt. Heute könnt ihr das Auenland besuchen! Und wir müssen sagen, wir haben es nicht bereut. Die 54 Euro pro Tour klangen anfangs ein wenig viel, aber nachdem wir da gewesen sind, war es das wirklich wert. Man hatte genug Zeit, um alles genau zu betrachten, Fotos zu machen, ein Bier aus dem Auenland zu trinken und und und. Es gab viele spannende Infos zu den Drehtagen und es war wirklich ein Stück Jugend, die wir dort besucht haben.



















