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Das Ende unseres England-Aufenthalts nach nur einem Tag

Wir nennen diese Kategorie Schottland, weil England für uns eigentlich nur der Zwischenstopp war, um nach Schottland zu kommen. Trotzdem hatten wir ein paar schöne Stunden in England. Zum Beispiel, wie im letzten Artikel schon geschrieben, haben wir uns ein wenig Newcastle upon Tyne angesehen, bevor wir weiter nach Hexham Abbey sind. Die im 12. Jahrhundert gebaute Abtei hatte eine Ausstellung zu alten Brautkleidern aus dem letzten Jahrhundert. Darunter sowohl aus dem frühen 20. Jahrhundert als auch Replika von Lady Dianas und Kate Middletons Hochzeitskleidern.

Einen Zwischenstopp haben wir auch nahe Brampton beim Hadrianswall gemacht. Die römische Mauer wurde 125 n. Chr. als Grenze zum Norden (heute Schottland) gebaut, um Handel und Migration zu überwachen.

Das war auch schon unser letzter Stopp bevor es nach Schottland in das kleine Städtchen Gretna Green ging. Seine Lage kurz hinter der Grenze hat den Ort zu etwas Besonderem gemacht. 1753 wurde in England und Wales ein Gesetz eingeführt, das Minderjährigen verbot, ohne die elterliche Zustimmung zu heiraten. Viele Paare flohen also in die erste Stadt hinter der Schottischen Grenze, um dort zu heiraten. Dort gab es das Gesetz nämlich nicht.
Natürlich gab es einige wilde Geschichten zu lesen und ein Museum erzählte von der Zeit. In diesem Museum kann man auch heute noch heiraten. Das Gebäude wurde 1713 erbaut und ist seit über 135 Jahren in Familienbesitz. Das damals als Schmiede genutzte Gebäude war eines der ersten, das die fliehenden Paare sahen, wenn sie Schottland erreichten – auf der Suche nach Unterschlupf und jemandem, der sie verheiratet. In Schottland war man nämlich verheiratet, sobald man vor zwei Personen erklärte, dass man verheiratet war. Der damals dort arbeitende Schmied und seine Frau haben es sich also zur Aufgabe gemacht, die Paare zu verheiraten.

Von Gretna Green aus sind wir weiter, an Glasgow vorbei, um nordwestlich davon, am Ufer des Loch Lomond unsere erste Nacht in Schottland zu verbringen. Und die gleich direkt im Auto.

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