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Busan

Unser letzter Halt in Korea (nach Gyeongju) war Busan. Dafür hatten wir uns aber einige Zeit genommen, denn in und um Busan gibt es viel zu tun.

Zuerst hat uns unser Weg zum Aussichtsturm geführt. Hoch sind wir allerdings nicht, sondern haben die Aussicht vom Fuße des Turms, aber eben oben von einem Hügel genossen.

Der Jagalchi Fischmarkt war unsere nächster Halt, wo uns manche Fische fast entgegen gesprungen sind! Zu Essen wurde uns auch direkt angeboten, aber wir hatten ja gerade erst gefrühstückt!

Lieber sind wir zum Gamcheon Kulturdorf gegangen. Das ist ein Stadtviertel an einem Hang in Busan, in dem es Malereien und allerlei Shops gibt. Eine Route führt durch das Dort den Hang runter. Wir hatten ein Foto von dem Dorf bei Nacht gesehen und wollten nochmal an einem Abend zurückkommen.

Eine schöne Aussicht hatten wir am nächsten Tag auch vom Democracy Park aus.
Allgemein gibt es in Korea viele Denkmäler, die an die vergangenen Kriege erinnern. Allem voran ist auch immer wieder die Rede von den beiden Besatzungszeiten durch die Japaner im 20. Jahrhundert.

Der Rückweg hat uns durch die ausländischen Viertel geführt und uns wurde erklärt, dass das Chinatown in Busan das einzige richtige Chinatown in Korea ist.

Um auch ein bisschen was von der Natur zu sehen, sind wir ein Stück weiter an den Stadtrand gefahren und waren dort ein paar Stunden wandern. Es ist wirklich etwas Besonderes, eine Großstadt am Meer zu haben und gleichzeitig in kürzester Zeit in der Natur zu sein.

Am Abend gings dann nochmal ins Gamcheon Village für die Abendansicht.

Etwas Neues haben wir dann noch am vorletzten Tag erlebt. Da waren wir in einem Theater mit traditionellem Tanz und Gesang. Leider waren Aufnahmen verboten, aber es war eine schöne Erfahrung, das auch mal live zu sehen.
Leider wurde auch das riesige Feuerwerkfest am Abend abgesagt, das am Strand hätte stattfinden sollen. Aufgrund der traurigen Vorkommnisse in Seoul vor Halloween war das Land aber noch in Staatstrauer und hat deshalb solche großen Veranstaltungen abgesagt.

Unser letzter Tag in Korea hat uns zu einem weiteren Wanderweg geführt, der direkt an der Küste entlangging und wunderschön war!

Auf einer Zwischenstation wurde uns von Koreanern ein Eis spendiert und gestärkt und erfrischt ging es dann weiter.

Am Abend haben wir es noch endlich geschafft, die Busan-Nacht-Bustour zu machen. Das war ein kleiner Krampf, weil wir sie viel früher machen wollten, der Bus aber keine Kreditkarte nehmen wollte. Die folgenden zwei Tage hätte man online reservieren müssen – was wir wirklich mit allen Mitteln und Programmierkenntnissen versucht haben, aber es war unmöglich. Also blieb uns nur noch der letzte Abend.
Das Feuerwerk haben wir zwar nicht miterlebt, dafür wurde am Strand an dem Abend von Privatleuten ein kleines bisschen was angezündet.

Am 7.11. hat unser Wecker dann um 4 Uhr geklingelt, damit wir unseren Flug nach Japan um 7 Uhr bekommen. Eigentlich wollten wir mit der Fähre von Busan nach Fukuoka fahren, aber da wir unsere Weiterreise gebucht haben mussten, bevor wir nach Korea sind und die Fähren noch nicht soweit waren, ihren Betrieb wieder aufzunehmen (Japan hatte zu dem Zeitpunkt gerade erst geöffnet), mussten wir dann doch das Flugzeug nehmen. Letztendlich fuhren die Fähren wieder – etwa drei Tage bevor wir nach Japan sind.

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