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Am Meer im Tokyo DisneySea

Ein Wochenende Pause nach der Besteigung des Fuji haben wir uns gegönnt, um wieder fit und ausgeschlafen das nächste Abenteuer anzugehen: der Freizeitpark DisneySea.

Das DisneySea in Tokyo öffnete 2001 und war 2019 nach Disneyland Tokyo der viert-meistbesuchte Freizeitpark der Welt (Platz Fünf waren übrigens die Universal Studios Japan in Osaka). Er hat, wie der Name schon vermuten lässt, „Wasser“ als Thema. Bei manchen Attraktionen konnten wir nicht so ganz verstehen, was es mit Meer und Wasser zu tun hat… Beispielsweise beim Freefall-Tower von „Twilight Zone“ oder die Achterbahn zu „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, allerdings haben wir das beide nicht gelesen, also verpassen wir vielleicht auch einfach was. Bei anderen Attraktionen war der Bezug ganz klar, wie bei Arielle, Captain Nemo oder dem Dampfer „SS Columbia“.

Sehr verwirrt waren wir von den Plüschbären, die jeder zu lieben scheint. Nach ein wenig Internetrecherche haben wir herausgefunden, dass sie zu „Duffy and Friends“ gehören. „Duffy, the Disney Bear“ hatte sein Debüt 2001 bei der Eröffnung von Walt Disney World’s „Downtown Disney“ und wurde nach und nach populär. Vor allem im DisneySea wird er wohl seit seiner offiziellen Einführung 2004 massiv vermarktet – mit Erfolg, wie es scheint.

Viele Japaner sagten mir in den letzten Jahren immer wieder, dass das DisneySea mehr für Erwachsene gemacht sei als das Disneyland. Ehrlich gesagt, konnte ich dabei nicht so richtig einen Unterschied sehen. Eventuell gibt es schnellere Fahrgeschäfte oder weniger für kleine Kinder, aber den richtigen Nervenkitzel für Fans von Achterbahnen findet man bei beiden nur bedingt. Ich selbst bin eigentlich kein Achterbahnmensch und fahre nur sehr wenige, kleinere. Aber im DisneySea konnte ich alles fahren. Sogar meine erste Looping-Achterbahn (ja, mit Anfang 30.), die letztendlich aber eigentlich eher niedlich war.

Im Tokyo DisneySea gibt es kein Cinderella-Schloss wie in den anderen Parks, allerdings gibt es das kleinere Schloss, in dem Arielle aufgewachsen ist. Außerdem gibt es denn Berg Prometheus, der übrigens genauso hoch ist wie die Cinderella-Schlösser und deshalb auch als Erkennungsmerkmal des Parks dient. Darin befindet sich übrigens auch eine kleine Achterbahn.

Wir haben uns zwei Shows angesehen: die Eröffnungsshow und die Abschlussshow. Paraden gab es keine, aber man konnte ein paar der Disney-Charaktere treffen. Auch gab es ein paar wenige Auftritte. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob es wegen Corona recht wenig solcher Angebote gab oder ob das auch sonst so ist. Für uns war das aber nicht ganz so tragisch. Auf diese Weise musste man keine festen Termine (bis auf Anfang und Ende) im Blick behalten.

Einen geeigneten Weg für Paraden und deren Wagen auf dem Landweg scheint DisneySea ohnehin nicht vorgesehen zu haben. Stattdessen finden die beiden größten Shows – wie sollte es auch anders sein – auf dem Wasser statt. Im Park gibt es mittig einen großen See, auf dem die Charaktere dann auf Schiffen fahren.

Die Eröffnungshow bestand hauptsächlich aus den typischen Disneyfiguren wie Mickey, Donald, Goofy usw. Auch hier war Duffy dabei.

Die Abschlussshow war ein wenig anders. Hier tauchten eher die Prinzessinnen-Charaktere (evtl. auch mit ihren Partnern) auf, wie Rapunzel, Moana, Elsa, Jasmin und Arielle. Auch Peter Pan und Wendy auf ihrem Schiff waren zu sehen.
Weil es schon dunkel war, wurde natürlich viel mit Lichteffekten gearbeitet. So wurde der Vulkan im Hintergrund beispielsweise auch zur Leinwand. Ab und zu gab es kleine Feuerwerke während der Show, diese hielten sich aber in Grenzen. Sie haben uns auch nicht wirklich gefehlt, weil der Rest schon gut genug gemacht war.

Generell fanden wir das DisneySea sehr schön gemacht. Richtig nass sind wir nur einmal geworden, als wir im „Aquatopia“ mitgefahren sind. Das war eine Fahrt auf dem Wasser, wo man ziemlich direkt mit Wasserfontänen angespritzt wurde.

Ansonsten gab es einige sehr schöne Details und vor allem die Bereiche, wo man anstehen musste, waren mit viel Liebe gemacht und haben das Warten angenehmer gemacht. Apropos Anstehen: Wir waren an einem Montag da und der Andrang war für uns recht in Ordnung. Das längste, was wir anstanden, war etwa eine Stunde. Wir waren 11 ½ Stunden im Park und das hat uns auch gut für alles gereicht, was wir machen wollten. Auch für Essen und Pausen hatten wir genug Zeit.

Natürlich wollen wir euch weitere Eindrücke nicht vorenthalten, deshalb lassen wir hier einfach die Bilder sprechen. Die folgenden Galerien sind einzeln nach Parkunterthemen sortiert.

„Mermaid Lagoon“ (Arielle)

„Arabian Coast“ (Aladdin)

„Mysterious Island“ (Atlantis, Reise zum Mittelpunkt der Erde)

„Mediterranean Harbor“ (Venedig)

„Lost River Delta“ (Indiana Jones)

“Port Discovery” und “American Waterfront” (Toy Story)

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