Von Tokyo aus wollten wir nach Hiroshima, allerdings war der Plan, die “Seishun Juuhachi Kippu” zu nutzen – die Tagestickets, bei denen man aber nur mit den Regionalzügen fahren darf. Praktisch also das Gleiche, was ich von Osaka nach Tokyo in der Woche zuvor gemacht hatte.
Eine Fahrt von Tokyo nach Hiroshima mit diesem Ticket hätte aber eine Fahrt von etwa 24 Stunden bedeutet und das ist praktisch einfach nicht machbar. Deshalb haben wir diese Fahrt auf zwei Tage aufgeteilt. Eigentlich wollten wir auf halber Strecke meine Gastmutter von einem Schüleraustausch vor 16 Jahren besuchen, aber weil sie arbeiten musste, wurde da leider nichts draus. Stattdessen haben wir in Kyoto für zwei Nächte einen Zwischenstopp eingelegt.
Die Fahrt hat überraschend gut funktioniert – trotz großem Gepäck. Wir mussten acht Mal umsteigen und haben neuneinhalb Stunden gebraucht. Obwohl die Umstiegszeit manchmal sehr knapp war, oft nur ein paar Minuten, hat alles einwandfrei geklappt.
In Kyoto haben wir aber nicht viel gemacht, weil wir wussten, dass wir die Woche darauf auch nochmal dort sein würden. Dafür haben wir einen Tag am Biwa-See verbracht, der ganz in der Nähe von Kyoto ist.
Dort sind wir ein wenig spazieren gegangen und haben uns ein paar Tempel und Schreine angesehen.












