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Von Süd nach Nord – die verlorene Nacht

Nachdem wir bei Ankunft in Neuseeland ein wenig Chaos mit dem Auto hatten, durften wir letztendlich doch damit auf die Fähre, um von der Süd- auf die Nordinsel zu fahren. Dafür hatten wir die billigste Fähre gebucht, die nachts um halb 3 für etwa drei Stunden von Picton nach Wellington fährt. „Kein Problem“, dachten wir uns. In der Praxis war es aber doch eine recht anstrengende Nacht.

Den Tag haben wir noch mit Wanderungen an den einen oder anderen Aussichtspunkt verbracht.

Gegen Nachtmittag gab es eine Verschnaufpause an einem sehr kleinen und nur von Segelbooten genutzten Strand.

Bevor wir uns in der Nähe der Fähre auf einem Aussichtshügel für ein paar Stunden mit dem Auto hingestellt haben und versucht haben zu schlafen.

Das hat mehr schlecht als recht geklappt, also sind wir, als das Schiff da war, runter zur Fähre und haben dort eingecheckt. Gegen halb 2 ging es dann aufs Schiff und jeder Passagier suchte sich erstmal den besten Schlafplatz. Auf den gepolsteren Bänken wurde dabei auch gern der Platz für vier Personen von einer Person eingenommen, um sich dort hinzulegen. Wir konnten zwei (mehr oder weniger bequeme) Sessel mit Tisch ergattern. Auch hier haben wir mehr schlecht als recht geschlafen, aber was hatten wir auch anderes erwartet?

In Wellington (der Hauptstadt!) angekommen gings erstmal in das zuvor ausgesuchte Parkhaus und dort – wer hätte es anders gedacht – wurde nochmal eine Stunde vor sich hingedöst.

Mit Schlafmangel haben wir uns dann Wellington angesehen, waren im Museum, im Queen Elizabeth Park und haben einen kleinen Stadtbummel gemacht, bevor wir totmüde in unserem Vierbettzimmer (in dem zwei Jungs noch bis tief in die Nacht ohne Kopfhörer Videos geguckt haben) ins Bett gefallen sind.

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