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Rodeo am St. Patricks Day

Den Abstecher nach Phoenix haben wir nicht gemacht, weil wir unbedingt Phoenix anschauen wollten, sondern weil es dort eine Veranstaltung gab, die wir sehr gern sehen wollten: eine Rodeo Show. Sie hat an zwei Wochenenden stattgefunden und wir haben uns für das zweite Wochenende entschieden.

Auf dem Weg dorthin gab es noch einen Zwischenstopp auf einem Aussichtspunkt, von dem aus wir auf Phoenix runterschauen konnten.

Als wir zum Rodeo gefahren sind, war uns noch nicht ganz klar, was uns erwarten sollte. Von Weitem haben wir schon eine Art kleinen Vergnügungspark gesehen. In der Tat war rund um das Zelt vom Rodeo ein kleiner Vergnügungspark mit Essensständen, wo wir erstmal einen Philly Cheesesteak gegessen haben, bevor es dann ins Zelt ging.

Schon von Anfang an wurde uns sehr schnell klar gemacht: Das würde ein sehr amerikanischer Abend werden. Die Fahnen der Stadt und des Bundesstaats wurden von Reitern , bevor nach einer knapp einminütigen Rede über die Freiheit Amerikas auch die amerikanische Flagge unter tosendem Beifall und Jubel reingebracht wurde, gefolgt vom Singen der Nationalhymne.
Anschließend gab es noch ein Gebet, bei dem um die Sicherheit der Teilnehmenden gebeten wurde.

Und schließlich ging es los.

Der Abend bestand aus verschiedenen Disziplinen. Rodeo auf Pferden, das Einfangen von Kälbern mit Lasso (zu zweit und alleine), Reiten auf Geschwindigkeit und letztendlich Rodeo auf einem Bullen.

Dabei ging es nicht ausschließlich um die besten Ergebnisse. Zum Beispiel beim Reiten auf Geschwindigkeit und beim Bullenreiten haben auch Jüngere teilgenommen (teilweise unter 10 Jahren), bei denen es mehr um die Teilnahme selbst als um das Ergebnis ging.

Insgesamt war es ein sehr interessanter Abend für uns und wir sind froh, den Umweg nach Phoenix noch gemacht zu haben.

Weil St. Patricks Day war, sind wir anschließend noch in einen Irish Pub gegangen. Dort hat eine Band live gespielt und vom Türsteher haben wir auch noch ein Guinness spendiert bekommen, nachdem wir mit ihm ein wenig über unsere Reise erzählt haben!

Erst gegen 2 Uhr nachts sind wir letztendlich auf einem Autobahnparkplatz angekommen, wo wir bei rund 8 Grad nachts im Auto geschlafen haben.

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