Von Jeonju aus ging es mit dem Bus nach Gyeongju im Osten Südkoreas. Mit rund 260.000 Einwohnern die kleinste Stadt, in der wir ein paar Nächte verbracht haben.
Allerdings haben wir statt uns Gyeongju anzusehen erstmal dazu entschieden, für einen Tagesausflug in das historische Dorf Hahoe bei Andong zu fahren. Das ist – im besten Fall – in ca. 2 Stunden erreichbar.
Vielleicht meint ihr jetzt: „Die waren doch in Jeonju erst in einem traditionellen Dorf!“
Ja, schon, allerdings ist Hahoe ein wenig anders und sehr viel weniger touristisch.
Hahoe wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert gegründet und wurde 2010 zum Weltkulturerbe. Ein paar einheimische Souveniers werden verkauft und es gibt zwei oder drei, aber das wars auch schon mit den typischen touristischen Dingen. Ansonsten sieht alles sehr authentisch aus und ist außerdem nicht sonderlich überlaufen gewesen, als wir da waren. Das liegt aber vielleicht auch an seiner abgelegeneren Lage.

Außerdem haben wir zufällig ein traditionelles Theaterstück mit Masken gesehen und waren anschließend auch noch im Maskenmuseum.
Der Rückweg war etwas beschwerlich, weil man den Bus erst dort buchen konnte, aber der schon ausgebucht war. Also mussten wir einen Umweg mit dem Zug nehmen und aus zwei Stunden wurden 4-5 Stunden Heimweg.
In Gyeongju waren wir dann 3 Nächte und haben wir uns die „schönste Brücke Koreas“ bei Tag und Nacht angeschaut.


Außerdem haben wir am Abend einen langen Spaziergang gemacht. Wir sind in einen Park gegangen, in dem alte Hügelgräber zu finden waren – und haben unser Halloween so sehr ruhig verbracht. Mehr Bilder von diesem Abend haben wir in einem eigenen Beitrag veröffentlicht.

Außerdem haben es uns diese wie Taler aussehenden Waffeln mit geschmolzener Käsefüllung angetan!

Unsere nächste Übernachtung war in Busan.
