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Jeonju

Nach der Millionenmetropole Seoul sind wir mit dem KTX Hochgeschwindigkeitszug in den Süden nach Jeonju gefahren.

Jeonju hat rund 650.000 Einwohner, ist also gar nicht so klein. Allerdings gibt es dort ein Viertel, das sehr traditionell ist – das Hanok Village. Dort haben wir uns in einem traditionellen Haus einquartiert und haben im Grunde auch den ganzen Tag dort verbracht. Insgesamt waren wir etwa 24 Stunden da, bevor es weiterging.

Wir haben eine kostenlose englische Tour durch die Gassen und beim Gyeonggijeon Schrein bekommen, einem alten Gebäudekomplex aus dem frühen 15. Jahrhundert.

Insgesamt war es wirklich sehr schön, die ganzen alten Häuser zu sehen. Allerdings muss man auch sagen, dass es trotz seiner Tradition auch recht touristisch war. Nicht nur Ausländer, sondern auch Koreaner kommen hier gern für einen Wochenendausflug her und wir waren gerade an einem Freitag und Samstag da. Es war teilweise recht voll und Souvenirshops reihten sich an Essensstände. Besonders sind uns auch die vielen Stände von Wahrsagern aufgefallen – die auch gut besucht waren.
Deshalb haben wir es sehr genossen, auch mal in die kleineren Gassen und ruhigen Gärten zu gehen.

Überraschend toll aber war, dass man vor allem gegen Abend wirklich oft über kostenlose musikalische Auftritte gestolpert ist. Ob es jetzt ein Orchester mit Harry Potter-Disney-Herr der Ringe-Medley war, eine in Hanbok gekleidete Dame mit Querflöte oder einfach nur ein Jugendlicher, der traditionelle Lieder sang – für jeden war irgendetwas dabei!

Wir haben wie gesagt in einem traditionellen Haus gewohnt. Das Muster der Bettwäsche hat uns außerdem sehr amüsiert 😀 Ebenso wie der überdimensionale Kühlschrank in dem kleinen Zimmer.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Gyeongju.

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