Mit dem Bus ging es von Cienfuegos zurück zum dritten und letzten Mal (nach Ankunft und einmal Umsteigen) in die Hauptstadt. Als erstes haben wir dort eine Free Tour durch die Altstadt gemacht und dabei einiges über die Kubaner gelernt – allerdings war auch viel Wiederholung der Dinge, die wir in den letzten zwei Wochen am eigenen Leib erfahren haben.






Am Abend waren wir dann in einem winzigen Café etwas Essen und Trinken. Es endete damit, dass wir an jedem der vier Tage, die wir noch in Havanna verbracht haben, etwas dort gegessen oder getrunken haben.
Wir waren in Havanna auch noch in der Havana Club Rum Fabrik und haben erklärt bekommen, wie Rum hergestellt wird. Natürlich haben wir auch etwas probieren dürfen! Und haben uns eine Flasche von einem Rum gekauft, der nur in Kuba verkauft wird. Den haben wir mit nach Schottland genommen und dort zum Beispiel zu Chris‘ Geburtstag getrunken.






Was wäre Kuba ohne seine Oldtimer. Es stehen unzählige vor allem in Havanna herum. Viele werden sogar nur als normale Taxis eingesetzt. Zum Beispiel hatten wir einen älteren Mercedes, der uns vom Busbahnhof zum Hotel gebracht hat.







Die Oldtimer-Taxis kosten an sich nicht mehr als normale Taxis. Allerdings haben wir uns an einem Tag in Havanna etwas Besonderes vorgenommen: Wir sind mit einem Oldtimer etwa zwei Stunden herumgefahren worden – einmal zur Villa von Ernest Hemingway und dann zurück in die Stadt zu einer Burg auf der anderen Seite der Bucht von Havanna.





In der Villa war alles wohl noch so, wie sie Hemingway wirklich bewohnt hatte. Auch sein Boot war noch da. Betreten durfte man die Villa nicht, aber es war so geöffnet, dass man von außen durch die Fenster gut alles sehen konnte.





Anschließend haben wir uns noch auf der anderen Seite der Bucht die Festung „Castillo de los Tres Reyes del Morro“ angesehen und den Ausblick auf die Stadt genossen. Das Castillo wurde von 1589 bis 1630 unter spanischer Hand gebaut, um vor Angriffen vom Wasser aus zu schützen.
Neben der Jesus-Statue, die auch ganz dort in der Nähe ist, steht außerdem noch ein kleines Anwesen, in dem Che Guevara gelebt hat. Für den Rückweg haben wir die Fähre benutzt. Der Preis für die Überfahrt für zwei Personen war übrigens 0,03 Euro.








Den letzten Tag, an dem wir abends geflogen sind, hat uns der Hop on Hop Off Bus noch eine Runde durch die Stadt gefahren, damit wir auch die letzten Ecken kennenlernen konnten. Unter anderem konnten wir die John Lennon Statue besuchen. Diese Statue hatten wir bereits in San José in Costa Rica gesehen, zumindest eine Kopie des kubanischen Originals.






Über unser Casa haben wir ein Taxi zum Flughafen bestellt (nach ein paar Rückschlägen sind wir davon abgekommen, mit dem ganzen Gepäck mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln fahren zu wollen). Wir haben uns sehr gefreut, dass das Taxi ein Oldtimer war und wir so nochmal ganz stilecht unsere letzte Fahrt hatten.




