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Feste feiern und ein wenig Alltag erleben

Im letzten Jahr haben wir schon zwei Wochen in der Millionenmetropole Tokyo verbracht, die wir eher entspannt angegangen sind. Zwar klingen die Worte „entspannt“ und „Millionenmetropole“ nach Widersprüchen, aber so ist es nicht unbedingt. Das Gute an Tokyo ist: Es gibt immer etwas zu tun, wenn man etwas tun möchte, und gleichzeitig kann man auch gut Tage einfach nur zu Hause verbringen oder einen Spaziergang durch die Straßen oder einen Park machen. In Tokyo sind wir also wahrscheinlich am nächsten an irgendeine Art von „Alltag“ herangekommen, die wir auf unserer Reise hatten.

Diesen Sommer wollten wir noch einmal zwei bis drei Wochen zusammen in Japan verbringen. Hauptsächlich um zwei Dinge zu tun: den Fuji zu besteigen und am Friedensfest in Hiroshima teilzunehmen.
Der Fuji lässt sich in der Theorie zwar das ganze Jahr über besteigen, die Wanderwege sind in der Praxis aber nur in gut zwei Monaten im Sommer geöffnet. Alles zu unserem Fuji-Abenteuer und unserer Zeit in Hiroshima erfahrt ihr in den kommenden Artikeln. In diesem Artikel soll es darum gehen, wie wir unsere Zeit in Tokyo verbracht haben.

Chris ist nach ein wenig Nervenkitzel an einem Montagmittag in Tokyo angekommen. Ich war zwar zwei Wochen in Tokyo gewesen, aber das Wochenende vor seiner Ankunft in Osaka und bin deshalb am entsprechenden Montag mit einem Tagesticket rund 12 Stunden von Osaka nach Tokyo gefahren. Nach zwei Wochen getrennten Reisens haben wir uns am Abend also im Hotel wiedergetroffen. Ich musste dann allerdings auch gleich wieder los, weil es der letzte Abend des Japanurlaubs meiner amerikanischen Freundin Jamie war und wir diesen zumindest noch ein klein wenig zusammen verbringen wollten.

Auch am nächsten Tag habe ich nochmal eine Freundin getroffen, weshalb Chris nochmal ein wenig allein unterwegs war. Zum Beispiel im Disney Store, in einem Kameraladen und einfach auf den Straßen Tokyos. Dabei sind natürlich auch ein paar Fotos entstanden.

Am nächsten Abend ging es für uns dann doch sehr überraschend und ein wenig hektisch auf eine Art kleines Fest. Warum es nicht eingeplant war, könnt ihr im nächsten Artikel lesen. Bei diesem Fest lässt man Laternen mit darauf geschriebenen Wünschen auf dem Wasser schwimmen.
Es war leider sehr voll, aber trotzdem war es schön zu sehen, wie sich das Feuer in der Dunkelheit auf dem Wasser spiegelt. Wir haben ein paar Leute in Ruderbooten gesehen und haben uns gefragt, wie viel es wohl kostet und wie lang im Voraus man sich ein Boot reservieren muss, um damit während des Fests über den See zu fahren.

Das letzte Wochenende in Tokyo bestand aus keinen großen Erlebnissen. Allerdings waren wir nochmal, wie im letzten Jahr, beim Sweets Paradise. Das ist ein Restaurant, bei dem es zwar auch ein paar Hauptspeisen gibt, grundsätzlich geht es aber um die an die 30 verschiedenen Kuchen, Puddings, Torten und Eissorten, die es als Nachtisch gibt. Man zahlt rund 1500 bis 2000 Yen pro Person (nach zu dieser Zeit aktuellem Umrechnungskurs haben wir zusammen 25 Euro gezahlt) und kann dann davon für eine bis eineinhalb Stunden essen und trinken, so viel man möchte.

In Harajuku waren wir auch noch, wo es viele ein wenig ausgefallenere Kleidungsläden gibt.

Zufällig sind wir in im Tokyoter Stadtteil Shinjuku, also praktisch vor unserer Haustür, auch noch über ein Okinawa-Fest gestolpert. Ein wenig haben wir uns dabei angesehen, wie die Japaner ihre Kultur in Tänzen ausdrücken.

Kurz vor Ende unserer Zeit in Tokyo stand noch eine große Sache an: Wir haben einen Tag im Tokyo DisneySea verbracht. Ich selbst war vor ein paar Jahren zu meinem 30. Geburtstag im Tokyo Disneyland und wollte sehr gern auch das Sea noch sehen, deshalb haben wir uns dafür entschieden. Wie unser Tag verlief und was wir da so gemacht haben, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Den letzten Tag in der Hauptstadt haben wir entspannt verbracht und sind abends noch auf ein Konzert eines Pianisten gegangen, den ich schon seit Jahren gern mal am Klavier erleben wollte. Das kleine, kostenlose Konzert hat in einem überraschend gehobenen Hotel stattgefunden und wir hatten einen tollen Ausblick über Tokyo aus dem 16. Stock.

Von Tokyo mussten wir uns damit verabschieden, weil wir uns dann noch in die Städte Hiroshima, Kyoto und Osaka aufgemacht haben und weil wir Japan später nicht von Tokyo, sondern von Osaka aus verlassen würden.

Für euch hat sich Tokyo aber noch nicht ganz erledigt, denn in den nächsten Artikeln gibt es noch eine detaillierte Erfahrungen, die wir diesen Sommer dort gemacht haben.

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