In Tokyo haben wir zwei Wochen verbracht. Einmal, um viele Dinge zu tun, die wir vorhatten, aber auch, um ein wenig zu entspannen. Entspannen? In Tokyo? Ja, das geht! Kommt natürlich drauf an, was man sich vom Entspannen erwartet. Für uns hat es bedeutet, einfach mal einige Zeit lang nicht die Unterkunft wechseln zu müssen, sondern am gleichen Fleck zu sein, zu wissen, wo was ist und wie man wohin kommt, und kein volles Tagesprogramm zu haben. Wir waren zwar trotzdem jeden Tag draußen, aber es war recht entspannt. Viele Dinge haben ihren eigenen Eintrag verdient, deshalb wollen wir in diesem hier noch nicht allzu viel verraten, aber ein paar Kleinigkeiten, die wir sonst noch zu gemacht haben:
Ich habe mich mit ein paar Freunden in Tokyo getroffen. Eine davon war eine amerikanische Freundin, die ich bis dahin einmal in Amerika und einmal in Japan getroffen hatte. Zufällig war sie auch diesmal zur gleichen Zeit in Japan. Wir sind zusammen auf Konzerte gegangen, waren beim Karaoke und Essen.
Außerdem waren eine andere japanische Freundin und ich zusammen beim Karaoke. Anschauen auf eigene Gefahr!!




Im Park in Shinjuku haben wir ein wenig entspannt. Es ist wirklich schön, dass es in Tokyo auch immer wieder Parks gibt, in denen man mal das Chaos der Stadt vergessen kann.




Auf dem Weg vom Park nach Hause (ca. 45min Fußweg) kommt man übrigens am Shinjuku Bahnhof vorbei – dem Bahnhof mit dem größten Fahrgastaufkommen der Welt. Und das zeigt sich auch sehr deutlich. Es ist eigentlich immer voll. Eine Bahnlinie hält übrigens einmal am einen Ende des Bahnhofs und dann nochmal am anderen Ende, einfach weil der Bahnhof so riesig ist.
Hinter dem Bahnhof ist das Viertel Kabukicho, das das (pulsierende) Nachtleben Tokyos darstellt.
Allerdings gibt es aber auch ruhigere Ecken am Bahnhof, wie die folgenden Bilder zeigen.




Ebenso ist auch Akihabara ein Viertel, das viele Menschen anzieht – vor allem Anime- und Gamefans oder bzw. allgemein Menschen, die sich für Technisches und Digitales interessieren.




In Akihabara sowie in Shinjuku und vielen vielen weiteren Teilen Tokyos und Städten Japans gibt es übrigens einen Laden namens Don Quijote (kurz Donki), in dem es (so gut wie) ALLES gibt, was das Herz begehrt. Das geht von der Zahnbürste über Markenparfüm, Handyhüllen, Kostümen und Tiefkühlkost bis hin zu Campingausrüstung. Und das alles zu sehr günstigen Preisen (allerdings mit teilweise auch entsprechend niedriger Qualität).





Wir haben uns dort vor unserer Abreise noch kurzerhand zwei Schlafsäcke für zusammen 20 Euro gekauft, um darin in Neuseeland zu schlafen.



