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Im Yukata durch den Garten

Am Nachmittag, nachdem Chris und ich in Miyajima waren, sind zwei Freundinnen von mir auch in Hiroshima angekommen. Yumi, mit der wir letztes Jahr in Yakushima waren, und Yoko, die wir in Kobe getroffen hatten, haben sich dort mit uns für ein Wiedersehen verabredet. Ich hatte die beiden vor neun Jahren in Hiroshima kennengelernt, und war seitdem nicht mehr in dieser Stadt, deshalb war es ein sehr nostalgisches Ereignis.

Wir haben den Tag noch genutzt und haben uns die traditionelle japanische Sommerkleidung, Yukata, angezogen. Das habe ich mit Yumi schon mehrere Male gemacht und weil ich meine eigenen Yukata natürlich nicht mit auf Weltreise genommen habe, hat mir Yumi einen von ihren ausgeliehen. Unser Weg hat uns in den Shukkeien geführt, einen traditionellen Garten in der Stadt.

Abends waren wir dann noch Okonomiyaki essen. Meist wird es als „japanischer Pfannkuchen“ bezeichnet, aber ich finde, das trifft es nicht ganz. Okonomiyaki ist ein Gericht, das normalerweise aus Teig und Kohl gemacht wird. In Hiroshima wird es allerdings aus Soba-Nudeln hergestellt. Es ist also, entgegen der meist eher süßen Pfannkuchen in Europa, ein sehr herzhaftes Gericht.
Wir haben drei Stück bestellt. Einen mit Ei und Käse, einen mit japanischem Reiskuchen – Mochi – und einen mit Austern.

2 Comments

  1. Carmen
    Carmen 24. August 2023

    Sehr hübsch, unsere kleine Japanerin, nur die Haarfarbe passt nicht … Wirklich schade, dass für Chris keine entsprechende Kleidung vorrätig war. Ob das für eine Geisha eine standesgemäße Umarmung war?? Aber ja, Yukatas tragen ja nicht nur die.
    Schon etwas gemein, dieses leckere Okonomiyaki aus der Ferne betrachten zu müssen … !

  2. Carmen
    Carmen 25. August 2023

    Ergänzung:
    Wirklich sehr schöne Fotos!
    Und das sind doch ganz schön große Kois!

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