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Carlsbad und White Sands

Von Dallas ging es weiter nach Carlsbad. Dort haben wir 2-3 Nächte Couchsurfing geplant. Wie viele es letztendlich werden sollten, war uns noch nicht ganz bewusst, weil es ein wenig hin und her war – sowohl von unserer Seite wie auch der Seite unseres Gastgebers. Aber letztendlich waren wir alle recht flexibel und haben das beste Ergebnis für uns alle gefunden!

Der Weg dorthin war aber erstmal eine Tortur. Es waren sowieso schon rund sechs Stunden ohne irgendeinen Ort zwischendrin, wo wir uns etwas anschauen wollten. An dem Tag haben wir also hauptsächlich Strecke gemacht. Irgendwo unterwegs sind wir kurz für eine Klopause auf eine der wenigen Parkplätze am Highway gefahren und in diesem Moment ist das Unwetter über uns hereingebrochen. Es hat so geregnet und gewindet, dass wir schon Angst hatten, von einem umherfliegenden Straßenschild erschlagen zu werden. Der Parkplatz war irgendwann so voll, dass auch auf der Durchfahrtsbahn die Autos standen.

Nach etwa 10 Minuten hat sich alles aber etwas gelichtet und wir konnten weiterfahren – nur um in einen Sandsturm zu geraten. Dort sind die Tumbleweeds (das sind diese runden kleinen Büsche, die man z. B. aus Western kennt) nur so über die Straße geflogen.

Und endlich kamen wir in Carlsbad bei unserem Gastgeber Tom und seiner fast-tauben Freundin Bobbi an, die aus Texas zu Besuch war.

Mit den beiden haben wir drei wirklich schöne Tage verbracht. Wir waren zum Beispiel in den Carlsbad Caverns. Das sind riesige Höhlen, die 1898 entdeckt wurden und seitdem erkundet werden. Der größte öffentlich zugängliche Raum ist 1220m lang und 191m breit.

Am Abend waren wir bei Freunden von Tom, was wirklich sehr interessant war! Wir hatten viele Gespräche über sehr amerikanische Themen wie Politik, Waffen und Religion. Zwar waren wir nicht immer einer Meinung, aber es war sehr spannend, einmal andere Sichtweisen auf die Themen mitzuerleben.

Außerdem sind wir mit Tom und Bobbi noch zu den White Sands gefahren. Das sind Dünen etwa drei Stunden entfernt, die genau das sind, was der Name aussagt: Sie bestehen aus weißem Sand, was beeindruckend aussah.

Anschließend waren wir noch bei einer Pistazien- und Weinfarm, die die „weltgrößte Pistazie“ ausgestellt haben. Natürlich war die nicht echt und nur eine Marketingstrategie, aber eine nette Zeit dort hatten wir trotzdem mit dem Probieren von verschiedensten Pistazien-Sorten.

Die Zeit mit Tom und Bobbi war wirklich schön, sodass wir uns für drei Nächte dort entschieden hatten. Wir haben viel gesehen, absolut interessante Gespräche geführt und wurden verköstigt wie noch nie!

Es ergab sich außerdem noch die Möglichkeit, in einem tollen Ferienhaus im Skigebiet zu übernachten. Es war ziemlich genial. Eine Hütte im Wald mit Lagerfeuer und allem drum und dran!

Ein bisschen mussten wir über das Dekoschild in unserem Schlafzimmer lachen.

Am vierten Tag ging es dann weiter für uns nach Albuquerque, wo wir ebenfalls zwei Nächte Couchsurfing eingeplant hatten.

1 Kommentar

  1. Wolfgang Gehring
    Wolfgang Gehring 5. April 2023

    Hey Ihr zwei,
    das ist ja eine sensationelle Tour, die Ihr da macht! Unglaublich gut. 🙂
    Bobbi (sie schreibt sich mit „i“ übrigens) hat mir von Euch erzählt. Sie ist eine Freundin von früher. Sie sagte mir, dass sie völlig begeistert von Euch und Eurer Tour war. 🙂
    Ich bin selber auch sehr gerne irgendwo auf der Welt unterwegs (diese Zeilen schreibe ich aus Fujairah, VAE) und habe einige Jahre in den USA verbracht. Wohnhaft aber eigentlich auch in Ba-Wü (Ulm).
    Wünsche Euch weiterhin eine super Reise!
    Viele Grüße
    Wolfgang

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