Am Lake Tekapo hatten wir jemanden kennengelernt, die uns vorgeschwärmt hatte, wie schön Doubtful Sound doch gewesen sei. Wir selbst hatten absolut keine Ahnung davon, haben uns haben mitreißen lassen und deshalb eine Tagestour von Te Anau, wo wir sowieso zwei Nächte Campingplatz gebucht hatten, nach Doubtful Sound gebucht. Das waren ca. eine Stunde Schifffahrt und eine Stunde Busfahrt, um dann ca. 3 Stunden auf einem weiteren Schiff in Doubtful Sound zu verbringen.
Wir haben keine Minute davon bereut!
Selbst die Busfahrt war sehr spannend, weil sie durch einen verlassenen Urwald ging. Die Schifffahrt in Doubtful Sound war wunderschön und das Wetter war traumhaft. Am Schiff haben wir dann sogar noch Delfine gesehen, die ein Stück neben uns her geschwommen sind.











Zwei Tage später waren wir dann in Milford Sound, das eigentlich viel bekannter ist.
In der Nacht haben wir dort in der Nähe auf einem Campingplatz geschlafen und sind mit tollem Blick aufgewacht. Die so genannte „Sandfly“ hat uns allerdings ziemlich geärgert. Man musste nur einmal die Autotür für ein paar Sekunden offen haben und hatte bestimmt 30 davon im Auto. Und sie stechen.
Die Umgebung um den Platz war allerdings wirklich schön, sodass es das schon fast wieder gutgemacht hat!





Es heißt, Milford Sound wäre bei Regen schöner als bei Sonnenschein, weil die Wasserfälle dann viel beeindruckender sind. Und bei 200 Regentagen im Jahr stehen die Chancen nicht schlecht. Wir hatten allerdings „Pech“ und wunderschönen Sonnenschein.









Uns persönlich hat tatsächlich Doubtful Sound besser gefallen. Die Region war größer, die Landschaft abwechslungsreicher und auf dem Rückweg wurden auch die Motoren des Schiffs für ein paar Minuten ausgeschaltet, damit wir die Stille der Natur genießen konnten.
Natürlich ist das Ansichtssache und vielleicht war auch wirklich einer der Gründe, dass die Wasserfälle in Milford Sound nicht so beeindruckend waren wie sie hätten sein können, aber wir würden definitiv den Besuch beider Regionen empfehlen.
Dort in der Nähe haben wir uns auch noch Te Anau und die Umgebung angesehen, denn insgesamt waren wir drei Nächte in der Region.




Auch haben wir unsere erste größere Wanderung zum Key Summit gemacht und dabei viel über die richtige Kleidung und Vorbereitung gelernt.



