Die Westküste, oder einfach nur „The Coast“, wie man hier sagt, wurde uns von unglaublich vielen Menschen empfohlen. Also haben wir uns die Zeit genommen und sind sie ein Stück nach Norden gefahren. Es war eine sehr vielseitige Landschaft. Eindrücke dazu findet ihr hier:


Ein sehr erwähnenswerter Stopp war in Hokitika. Zuerst waren wir ein wenig dort am Strand, aber das wirkliche Herzstück für uns war Hokitika Gorge. Dort gab es einen kleinen Rundweg und als wir damit fertig waren, konnten wir es uns nicht nehmen lassen, in das wunderschöne blaue (und wirklich kalte) Wasser einzutauchen.








Einen Bushwalk gab es auch noch, bei dem man sehr viele alte Überreste aus der Goldgräberzeit gesehen hat. In den 1860ern wurde in Neuseeland ganz eifrig nach Gold gegraben. Nach dem „Otago Gold Rush“ war die Westküste die zweit-reichste Region mit Gold-Vorkommen in Neuseeland. Von 1864 bis 1867 war vor allem in der Region um Hokitika also einiges los.




Zwei Nächte haben wir in Taylorville, in der Nähe von Hokitika, geschlafen und waren dabei auch auf dem Arthur’s Pass und haben dort eine 2,5-stündige Wanderung gemacht. Leider war das Wetter sehr schlecht, sodass wir so gut wie keine Fotos gemacht haben.



Auf dem Weg nach Nelson sind wir dann noch an den Punakaiki Pancake Rocks vorbeigekommen. Die Felsen haben die Form von übereinander geschichteten Pfannkuchen. Das Ganze ist vor rund 30 Million Jahren durch Ablagerungen entstanden, als die Felsen noch unter der Wasseroberfläche waren. Wind und Wellen tragen jetzt allerdings immer mehr vom Stein ab.





An diesen kleinen Tierchen sind wir übrigens auch vorbeigefahren und haben uns nach einem ungenauen Blick darauf gefragt, ob das Kiwis sind. Aber wir haben nicht allzu lange gebraucht, bis wir überzeugt waren, dass es sich dabei um einen anderen Vogel handelt. Schließlich war der Schnabel viel zu kurz. Der Vogel auf dem Foto heißt übrigens Weka.

