Die Busfahrten sind hier immer sehr spannend. Man kann nämlich nur sehr selten einen Bus im Voraus buchen. Außerdem sind die Fahrpläne online oft nicht zu finden oder nur auf irgendwelchen Facebook-Seiten im Datengewirr. Dafür muss man außerdem die Endhaltestellen der Busse wissen, denn Zwischenstopps sind oft gar nicht eingetragen. Noch dazu fahren die Busse nicht allzu weite Strecken, sodass man sehr oft umsteigen muss.
Für eine Strecke von Liberia nach La Fortuna, die man mit dem Auto in 2 ½ Stunden zurücklegt, haben wir also mit dem Bus inkl. zweimal Umsteigen rund sechs Stunden gebraucht. Hauptsächlich dauert das so lange, weil wir bei einem der Umstiege drei Stunden warten mussten.
Letztendlich sind wir gut in La Fortuna angekommen und haben uns ein wenig umgesehen.


Die Stadt liegt nahe des Vulkans Arenál, den wir uns mit einer Tagestour angesehen haben. Die Tour führte uns auf die kalten Lavafelder. Wir hatten sogar recht Glück mit dem Wetter, denn er war fast komplett wolkenfrei – etwas, was sonst nicht so oft passiert. Als wir morgens los sind, lag er noch völlig in den Wolken versteckt.






Auch der La Fortuna Wasserfall war im Programm enthalten. Zu ihm ging es durch einen recht Steilen Pfad über viele Treppen. Der Weg war aber schön, weil er durch den Regenwald führte.
















Für eine Weile waren wir auch in einer Hütte, in der uns ein Maleku-Stammesmitglied etwas über deren Kultur erzählt hat. Die Maleku sind der kleinste einheimische Stamm in Costa Rica und hat nur noch etwa 600 Mitglieder. In dem Gebiet, das wir besucht haben, leben nur noch ungefähr 60 Menschen. Vor ihrem Haus standen außerdem Kakao-Bäume.




Abgerundet haben wir den Tag mit heißen Quellen, in denen wir uns nach der Anstrengung ein wenig entspannen konnten.

Was wirklich toll war: Wir hatten einen Guide, der sich gut auskannte und der Tour auch Pepp verliehen hat. Er war sehr witzig und wir hatten das Gefühl, dass er uns wirklich Dinge zeigen wollte. Auf ein paar Spaziergängen zwischen den Programmpunkten hat er uns Tiere in freier Wildbahn gezeigt und manchmal haben wir es sogar geschafft, sie durch sein Fernrohr anzusehen, bevor sie wieder weggehuscht sind! In der Nähe gab es auch einen kleinen Park mit Fröschen und Schmetterlingen. Sogar einen Kolibri haben wir dort in der Nähe zufällig rumfliegen sehen – außerhalb der Gehege!












