Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Die Tempel um Angkor Wat

Ganz am Ende haben wir das gemacht, wofür Kambodscha wohl am bekanntesten ist: Angkor Wat. Beziehungsweise ist es nicht ganz fair, nur Angkor Wat zu erwähnen, denn im Grunde ist das ganze Gebiet Angkor wirklich sehenswert!

Der Tempelkomplex befindet sich bei der Stadt Siem Reap, in der wir drei Nächte verbracht haben. Angkor war vom 9. bis 15. Jahrhundert das Zentrum des Khmer-Königsreichs. Auf dieser Fläche wurden nacheinander mehrere Hauptstädte mit einem Haupttempel gebaut, weshalb bis heute über 1000 Tempel entdeckt wurden. Angkor Wat ist der bedeutendste davon und das Gebiet ist der größte Tempelkomplex der Welt. Angkor Wat ist auch auf den Geldscheinen und der Flagge Kambodschas zu finden. Wir haben den Tempel außerdem auf verschiedenen Biermarken gefunden.

Wir haben eine Halbtagstour mit Guide und einer Gruppe gebucht. Das haben wir wirklich selten gemacht, aber diesmal wollten wir es wieder ausprobieren, um noch ein paar Infos über Kambodscha zu erhalten. Im Nachhinein hätten wir uns wahrscheinlich auch ohne Gruppe alles gut angucken können, aber ein paar Infos haben wir trotzdem erhalten. Wir waren mit der Gruppe bei drei Tempeln und haben uns am Ende dann abgekapselt und sind nicht mit den anderen zurück nach Siem Reap gefahren, sondern noch ein wenig in Angkor geblieben. Dort hatten wir nämlich für je 35 Euro ein Tagesticket für das ganze Gebiet kaufen müssen und dachten deshalb, es wäre Verschwendung, jetzt nicht auch den ganzen Tag dort zu sein. Mit den über 1000 Tempeln gibt es auf jeden Fall genug für mehrere Tage zu sehen.

Als erstes möchten wir euch ein paar Eindrücke von Angkor Wat zeigen, weil wir dort auch als erstes waren – und zwar zum Sonnenaufgang (auch wenn unsere Gruppe etwas spät dran war…):

Anschließend sind wir zum Stadttor „Tonle Om“ gefahren und haben uns Angkor Thom mit dem Bayon als buddhistischen Haupttempel angesehen. Dort gibt es Türme, bei dem auf allen vier Seiten Gesichter zu sehen sind. Es ist unklar, wen sie darstellen, aber die Theorien besagen, es könnte der König Jayarvaman VII. sein – oder eines erleuchteten Wesens, Bodhisattva, oder die vier Schutzgötter der Himmelsrichtungen.

Als letzten Teil der Gruppenfahrt waren wir im Ta Prohm Tempel. Das ist der Tempel, in dem 2001 der Film Tomb Raider mit Angelina Jolie gedreht wurde.

((Leider hab ich nur Hochkant, während die Filmfotos alle eine sehr krasse Breite haben. In der Galerie-Ansicht ist das ja nicht so schlimm, aber hier bisschen doof.. Die letzten beiden Fotos hab ich drin, falls du da ein passendes Foto für hast. Falls nicht, dann bitte löschen.))

Persönlich war es einer der Tempel, die mich am meisten beeindruckt haben. Er wurde im 12. und 13. Jahrhundert unter dem buddhistischen König Jayavarman VII. gebaut, enthält aber auch viele hinduistische Darstellungen. Was diesen Tempel von den anderen unterscheidet ist, dass die anderen teilweise restauriert wurden. Es wurde aber entschieden, dass ein Tempel so bleiben soll, wie er vorgefunden wurde. Die Wahl ist auf Ta Prohm gefallen, weshalb wir dort die vielen Würgefeigen und riesigen Bäume betrachten durften, die sich ihren Weg durch die Steine gesucht haben.

Nachdem wir uns von der Gruppe verabschiedet haben, die nur noch wieder zurück in die Stadt gefahren ist, war es etwa 13 Uhr und wir haben uns ein Tuk Tuk gerufen und selbst auf den Weg gemacht, noch ein paar Tempel anzusehen. Zum Beispiel den Ta Som Tempel, der ein wenig kleiner, aber wo es dadurch auch recht ruhig war.

Anschließend gings zum Neak Pean, der mitten in einem See steht.

Und als letztes sind wir noch auf den Phnom Bakheng gestiegen, einem Hügel mit einem Tempel oben, der oft als Sonnenuntergangspunkt dient. Wir sind aber nicht so lang geblieben, da die Atmosphäre durch Bauarbeiten auch nicht besonders atemberaubend war. Wir konnten von dort aber über das Gebiet sehen und haben auch Angkor Wat noch einmal von Weitem angeschaut, bevor wir mit dem Tuk Tuk zurück zu unserem Hotel gefahren sind.

In Siem Reap haben wir sonst hauptsächlich unsere Zeit am Pool verbracht und waren auch noch kurz in der „Pub Street“.

Und damit ist unser Urlaub in Kambodscha auch zu Ende gegangen und wir haben uns in das letzte Land vor unserem Heimflug aufgemacht. Mit dem Fernbus ging es nach Pakse, Laos. Aber dazu erfahrt ihr nach unserem Rückblick-Artikel mehr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert