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Der Thakhek-Loop – oder zumindest ein Teil davon

Unser Hostel-Besitzer hatte uns gesagt, dass die meisten Menschen in Thakhek „den Loop“ machen. Das ist eine Strecke, die man normalerweise mit dem Moped/Motorrad fährt. Sie fängt in Thakhek an und hört in Thakhek auf. So einen Loop gab es übrigens auch in Pakse, aber wir hatten uns dagegen entschieden.

In der Regenzeit ist das Wetter recht unberechenbar und außerdem müssten wir vorab wissen, wie schnell wir mit dem Moped unterwegs sind und wo wir übernachten wollen. Stattdessen haben wir uns in Thakhek für drei Nächte einquartiert und anschließend in Nahin für zwei Nächte, das auch an der Strecke des Loops liegt. Dorthin wollten wir allerdings mit dem Bus fahren. Dazu aber wieder im folgenden Artikel mehr.

Statt den kompletten Loop zu fahren, haben wir uns entschieden, beim Motorradverleih der Schwester des Hostel-Besitzers ein Moped zu mieten und erstmal nur einen Tag die Umgebung anzusehen. Wir haben es letztendlich bis Nakai geschafft – weiter als wir geplant hatten.

Aber von Anfang an: Es gibt zahlreiche Höhlen in der Region um Thakhek. Wir waren nicht ganz so angetan davon, unseren ganzen Tag in diesen Höhlen zu verbringen. Natürlich, jede ist anders, aber wir haben in unserem Jahr im Ausland so viele Höhlen gesehen… Trotzdem haben wir uns ein bis zwei rausgesucht, die wir besuchen wollten. Wir hatten geplant bei der anzufangen, die am weitesten weg ist, allerdings haben wir die Einfahrt verpasst und sind deshalb einfach weitergefahren. Das Wetter war recht gut und es war noch Vormittag, also warum nicht?

Letztendlich sind wir in Nakai zu einem alten Holzboot gefahren. Es hieß darin ist ein Restaurant, also wollten wir dort Mittagspause machen. Letztendlich war das Boot aber verlassen. Es war sehr schön anzusehen und auch der See daneben hat Eindruck auf uns gemacht. Ein paar schöne Fotos konnten wir auch schießen!

Nach einer Mittagspause in Nakai haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Unterwegs haben wir mit unserem Roller Dori (am Schlüssel war ein Anhänger der japanischen Figur Doraemon) noch bei einem Aussichtspunkt gehalten.

Der Aussichtspunkt war auf einer Karte im Hostel eingezeichnet und auch auf Google Maps, aber dort war nicht ganz klar, wo er ist. Letztendlich haben wir eine kleine Treppe gefunden und dachten, dass es der sein muss. Wohin die Treppe führt, konnten wir nicht sehen, also sind wir einfach mal hoch.

Letztendlich hat es damit geendet, dass der Punkt ganz oben auf dem Hügel war! Sehr sehr viel höher als wir gedacht hatten. Der Weg war eine zusammengeschweißte Treppe, die teilweise mit Pflanzen überwuchert war. Als wir oben angekommen sind, waren wir aber doch froh, das Ganze auf uns genommen zu haben. Der Ausblick war toll! Und natürlich gab es wieder „den Sticker“.

Auf dem Heimweg sind wir aus Zeitgründen nur noch zu einer Höhle gegangen, die allerdings recht schön war. Es war die, die uns der Hostel-Besitzer empfohlen hat.

1 Kommentar

  1. Carmen
    Carmen 26. September 2023

    Ich denke, dass sich dieser Ausflug doch gelohnt hat, was die manchmal doch spektakulären Fotos und Aussichten zeigen.

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