Mit dem Zug ging es noch bis zur letzten Station nach Sihanoukville, von wo aus wir mit der Fähre über eine recht aufgewühlte See gefahren sind. Vor der Küste der Stadt liegen ca. 45min Bootsfahrt entfernt ein paar kleinere Inseln. Für Strandurlaub bieten sich Koh Rong und Koh Rong Sanloem am meisten an. Da wir einfach nur mal abschalten wollten, haben wir uns für die kleinere (und angeblich ruhigere) von beiden, Koh Rong Sanloem, entschieden und dort eine Hütte direkt am Strand gebucht. Keine wirklichen Einkaufsmöglichkeiten, keine wirklichen Straßen und kein Wifi im Zimmer. Wir haben uns das volle Inselleben gegeben.



Tatsächlich haben wir keine großen Erlebnisse, von denen wir erzählen können, weil wir die meisten Tage entweder auf dem „Sofa“ vor unserem Haus oder im Restaurant (wo es Wifi gab) verbracht haben.
Das Wetter war nicht ganz so toll. Tagsüber war es hauptsächlich bewölkt, aber abends und vor allem nachts hat es wie aus Eimern geregnet und gewittert. Unser Dach war auch nicht ganz dicht, sodass es bei besonders starkem Regen von der Decke im Bad sowie auf unser Bett getropft hat. Trotzdem war es ein schönes Häuschen und wir hatten eine tolle Zeit. Einen Mitbewohner hatten wir auch, der uns fast die ganze Zeit im Bad Gesellschaft geleistet hat. Wir haben ihn Hans-Georg (oder wahlweise auch Heinz-Peter) genannt.





Einmal habe ich einen zweistündigen Spaziergang zum anderen Ende des Strands gemacht und dort einen kleinen Wasserfall besucht.


Ansonsten gibt es hier folgend nur ein paar Eindrücke vom Strand und unserem Essen. Es hat uns wirklich gut getan, einfach mal nichts zu tun. Auch wenn das Wetter nicht perfekt war und es vor allem Nachts wie aus Eimer gegossen und unglaublich viel geblitzt hat, sodass es in unserem Zimmer getropft hat, war es trotzdem tagsüber so, dass es nicht ungemütlich war. Ein paar seltene Regenschauer gab es, aber sonst war es ein sehr schöner, (aber) unglaublich flacher Strand. Schwimmen konnte man kaum, weil das Wasser einfach nicht tiefer werden wollte!















Mehr über die Fahrt zurück erfahrt ihr im Artikel Es war einmal… eine einsame Insel.
Die Fähre hat uns also zurück nach Sihanoukville gebracht, wo wir nochmal drei Nächte geblieben sind. Wirklich etwas zu tun gab es dort nicht, aber wir hatten uns in weiser Voraussicht und weil wir geplant hatten, einfach nur mal eine Woche zu entspannen, ein Hotel mit schönem Pool gebucht.
Mehr als Essen, am Pool liegen und einmal auf einen kleinen Hügel für die Aussicht auf die Stadt gab es in diesen drei Tagen aber nicht für uns.







Hey Chris, könnte es sein, dass du auf der einsamen Insel nach einer kleinen Meerjungfrau Ausschau gehalten hast – und sie dann auf einer Schaukel sitzend gefunden hast ?
Den kleinen Hans-Georg kann man gar nicht ran zoomen.
😄