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Nagasaki und die Präfektur Saga

Nach Beppu haben wir uns auf den doch irgendwie recht umständlichen Weg nach Nagasaki gemacht.

In Nagasaki wurden wir von… warum auch immer… schottischer Musik begrüßt!

Dort waren wir im Friedenspark und haben allgemein recht viel Zeit mit dem Thema des zweiten Weltkriegs verbracht.
Beim Friedenspark gibt es viele Denkmale. Ganz in der Nähe ist auch Ground Zero, wo die Atombombe über Nagasaki explodiert ist, sowie ein paar alte Luftschutzbunker, in die man reinschauen konnte.

Auch sehr viele japanische Schulklassen haben den Friedenspark besucht, um ihren Respekt zu bekunden.

An einem der drei Tage dort habe ich mich mit Yumi getroffen und wir waren auf einem Musikfestival – meinem ersten Konzert seit drei Jahren!

Chris war in der Zwischenzeit in Dejima. Das hatte ich schon vor einigen Jahren besucht und fand es sehr interessant! Dejima war die einzige Region in Japan, von wo aus von Mitte des 17. Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts mit Europa Handel betrieben wurde – und das auch ausschließlich mit den Niederlanden. Einige Holländer lebten auf dieser kleinen 1,5 Hektar großen Vorinsel und durften nur zu ganz seltenen Anlässen das japanische Festland betreten.
Die Mischung von westlicher und japanischer Kultur macht diese Insel sehr interessant und sie hat auch maßgeblich zur Modernisierung Japans bis zu seiner Öffnung 1868 beigetragen.

In der Präfektur Saga waren wir dann noch am letzten Tag unseres Kyushu-Rail-Passes, um uns dort auf einer weitläufigen Fläche ein altes rekonstruiertes japanisches Dorf anzusehen, den Yoshinogari Park.

Außerdem war Waschtag!! Und da muss man beim Aufhängen manchmal ein bisschen kreativ in seiner kleinen Wohnung sein…

Am folgenden Tag waren wir noch mit Yumi und einer Freundin von ihr im Atomic Bomb Museum von Nagasaki.

Und als Abschied am Bahnhof gab es noch japanischen Tanz!

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