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Tempel- und Schreinstadt Kyoto

Obwohl wir uns beide vor vielen Jahren Kyoto schon einmal angesehen haben – wenn auch nicht zusammen – haben wir uns dazu entschieden, nochmal dorthin zurück zu gehen. Es gab dort ein paar Dinge, die ich Chris noch zeigen wollte.

Unter anderem war da der „Fushimi Inari Taisha“, den einige vielleicht von Fotos – oder auch schon vom vor Ort sein – kennen. Das ist ein Shinto-Schrein mit vielen kleinen und großen Toren, den Torii.

Der Schrein ist vor 800 n. Chr. gebaut worden und dem Reis-Gott geweiht. Man sieht dort viele Fuchs-Figuren, was daher kommt, dass Füchse die Boten des Gottes sind.

Wie so oft sind Schreine in die Natur hineingebaut, sodass nicht nur der Schrein selbst sehenswert ist, sondern auch seine ganze Umgebung. Beim Fushimi Inari trifft das ebenfalls zu. Die vielen Torii führen auf die Spitze des 223 Meter hohen Hügels. Natürlich mussten wir bis ganz oben gehen, auch wenn das bei der herrschenden Hitze nicht gerade ein leichtes Unterfangen war. Wir haben etwa zwei Stunden dort verbracht.

Außerdem waren wir noch bei zwei meiner Lieblingsschreine/-tempel, zu denen ich immer gehe, wenn ich in Kyoto bin.

Einer davon ist der Kiyomizudera. Der buddhistische Tempel wurde 780 n. Chr. errichtet und gehört seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe. Auf dem Tempelgrund steht auch ein Shinto-Schrein, der Jishu-Schrein, den ich gerne besuche. Leider war genau dieser Teil wegen Bauarbeiten gesperrt.

Besonders am Tempel ist außerdem, dass man von dort aus eine tolle Aussicht auf Kyoto hat.

Als letztes haben wir uns noch das traditionelle Viertel Gion angesehen. Seit 2019 ist es verboten, dort Fotos zu machen. Das ist das Resultat aus den vielen Fotos, die dort verbotener Weise mit und von Geiko (das lokale Wort für „Geisha“) und Maiko (Geisha in Ausbildung) gemacht wurden. Deshalb gibt es auch von uns nur Fotos aus der Gegend und nicht von der Straße selbst.

Ganz in der Nähe ist der andere Schrein, zu dem ich in Kyoto gerne gehe: der Yasaka-Jinja. Am Abend leuchten seine vielen Laternen und tauchen den Ort in eine wunderschöne Atmosphäre.

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