Schon ein paar Tage bevor wir nach Playa del Carmen sind, haben wir eine geführte Tour nach Tulum und Cobá gebucht. In Cobá war ich zwar schon, aber das Angebot war einfach zu verlockend. An einem Morgen wurden wir also mit dem Bus abgeholt und sind erstmal nach Tulum gefahren.
Dort steht eine alte Maya-Stätte an der Küste, was ein paar schöne Ausblicke gegeben hat. In Tulum lebten die Maya noch bis Ende des 16. Jahrhunderts, verließen die Stadt dann aber.








Nachdem wir die Stätte besichtigt haben, ging es weiter nach Cobá. Vor 20 Jahren bin ich noch auf die Pyramide dort hoch, 2020 ist sie aber, wie so viele andere Pyramiden in Yukatan wegen Covid-19 geschlossen. Es steht in den Sternen, ob sie je wieder zugänglich gemacht werden oder es weiterhin verboten sein wird, raufzusteigen. (Der Tempel in Chichen Itza wurde übrigens schon 2016 geschlossen, als eine Frau in ihren Tod stürzte. Andere alten Maya-Gebäude schlossen daraufhin auch den Zugang nach oben.)
Übrigens: Wir hatten in Cobá eine Stunde Zeit und uns wurde empfohlen, ein Fahrrad zu mieten und nur zur großen Pyramide und wieder zurück zu fahren (4 Kilometer). Mehr würden wir nicht schaffen. Wir sind die ca. 6 Kilometer gelaufen und wollten alles sehen. Das haben wir zwar in der Stunde geschafft und wir haben uns die Sachen auch wirklich angeguckt, aber wir mussten uns schon sehr beeilen. Wahrscheinlich wäre es wirklich sinnvoller gewesen, ein Fahrrad zu mieten, aber es hat trotzdem auch zu Fuß gut funktioniert – mit ein wenig Zeitdruck im Nacken.



Ach ja, preislich ist der Ausflug übrigens ganz anders gewesen als Chichen Itza mit seinen 60 Euro. In Tulum hat der Eintritt ca. 4 Euro gekostet und in Coba 3 Euro.
Im Anschluss sind wir noch zu zwei Cenoten gefahren, die auf ihre eigene Weise unglaublich schön waren. Hauptsächlich, weil dort so wenige Menschen waren. Nur unsere Gruppe war zu diesem Zeitpunkt da und Chris & ich sind als erste von der ersten Cenote zur zweiten gegangen, sodass wir dort einige Zeit völlig alleine waren und die Ruhe absolut genießen konnten. Zweisamkeit gab es nur bedingt – in der Höhle waren einige Fledermäuse zu Hause!


