Wir wollten unsere letzte Woche in Mexiko irgendwo verbringen, wo wir am Strand ein bisschen abschalten können. Eigentlich sollte es Cancun werden, aber wir haben uns dann doch für das ein wenig südlicher gelegene Playa del Carmen entschieden. Dorthin sind wir mit dem Bus aus Valladolid gefahren.
Unsere Unterkunft war ein Airbnb, knapp 10 Minuten vom Strand entfernt. Am Strand waren wir zwar letztendlich nur zwei Tage, aber die Woche hat trotzdem sehr gut getan, um ein wenig zu entschleunigen. Am Strand haben wir uns ein schattiges Plätzchen unter Palmen, abseits vom Kindergeschrei gesucht. Getrübt wurde die Entspannung am Strand nur durch den Gestank von Unmengen angespültem Seegras, das jeden Vormittag unter großem Aufwand und mit lautem Gerät eingesammelt wurde.





Eine Tagestour hat uns nach Tulum und Cobá geführt, einen anderen Abend waren wir im Park Xcaret. Dazu findet ihr in den jeweiligen Artikeln mehr Infos.
In Playa del Carmen hat eine nette ältere Dame aus Kanada neben uns ebenfalls in einem Airbnb gewohnt. Eines Abends hat sie uns gefragt, ob wir mit zum Karneval kommen wollen, der in der Stadt eine Woche lang stattfindet. Also sind wir mit der junggebliebenen, lebensfrohen Dame losgezogen. Zuerst haben wir uns am Strand einen Auftritt einer pre-hispanischen Gruppe angesehen, die wirklich gut war und uns beeindruckt hat.


Dann haben wir uns einen Straßenauftritt mit Musik angeguckt und waren noch beim großen Festplatz, um uns dort anzusehen, was die Musiker so treiben. An einem anderen Abend hat unsere Nachbarin sogar ein gemeinsames Abendessen für uns gekocht.



Außerdem war Playa del Carmen auch noch wichtig, weil wir ein wenig USA planen mussten, ich meine alten Turnschuhe aufgeben und neue kaufen musste und und und.


