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Vom Stadtbild und Naturerlebnis in und um Trinidad

In Trinidad haben wir drei Nächte verbracht. Eine davon, um einen Tag zu haben, zum Wasserfall „El Nicho“ zu fahren, der überall groß angepriesen wird. Die anderen beiden Tage wollten wir uns vor Ort mal erkundigen, was es sonst noch so zu tun gibt. Die Stadt selbst soll ja auch sehr schön sein.

Und die Stadt war wirklich sehr schön! Der Stadtkern wurde bei unserer Ankunft in wunderschönes Morgenlicht getaucht. Chris musste gleich alles fotografieren.

Anschließend sind wir erst mal zur Touristen-Information gegangen, die es in Trinidad auch tatsächlich gab. Uns wurden dort ein paar Dinge vorgeschlagen und vom „El Nicho“ abgeraten. Nicht, weil er nicht schön ist, sondern weil es wegen des Benzinmangels zu teuer ist, von Trinidad aus hinzufahren. Stattdessen wurde uns der nähere Wasserfall „Vegas Grande“ empfohlen. Wir haben uns letztendlich für zwei verschiedene Touren entschieden.

Die erste war eine Fahrt mit dem Taxi zu verschiedenen Orten in der Umgebung. Als wir vom Taxifahrer in der Unterkunft abgeholt wurden, lachte unser Gastgeber: „Das ist auch der Taxifahrer den ich immer nehme“. Unser erster Stopp war ein Aussichtspunkt über das Valle De Los Ingenios (deutsch Tal der Zuckermühlen).

Außerdem ging es in eine kleine Keramikmanufaktur sowie auf ein Grundstück, auf dem früher eine Zuckermühle stand. Ein Mitarbeiter hat uns dort viel über den Prozess von Zuckeranbau und -verarbeitung, aber auch über die Sklavenhaltung erzählt.

Zum Abschluss hat uns der Taxifahrer noch zum Torre de Iznaga (auch Sklaventurm) gebracht. Die Glocke des 50 Meter hohen Turms diente dazu die Sklaven zur Arbeit zu rufen und vom Turm aus haben Aufseher die Arbeit der Sklaven überwacht.

Die zweite Tour am nächsten Tag ging dann zum Wasserfall Vegas Grande. Davor gab es in der Stadt aber noch ein großes Erlebnis! Das ganze Land hat den 1. Mai, den Tag der Arbeit, gefeiert – allerdings aufgrund des Wetters erst 5 Tage später. In Trinidad gab es einen großen Umzug, den wir vor unserer Tour noch besucht haben. Außerdem hingen eine Woche davor überall in Kuba schon Sprüche und Dekoration für diesen Tag.

Nach dem ganzen Trubel war die Tour dann eine Abwechslung. Wir haben dabei mit einem alten Militär-LKW einen Ausflug in die Natur gemacht, was wirklich schön war. Am Wasserfall konnten wir auch schwimmen gehen und Mittagessen gab es auch noch dazu.

Auch ein kleines Kaffeehaus haben wir besucht, in dem es ein paar Erklärungen zur Herstellung des Heißgetränks gab. Eine deutlich detailliertere Tour zu dem Thema hatten wir aber schon in Costa Rica.

Den letzten Tag in Trinidad haben wir dafür genutzt, ein paar Souvenirs zu kaufen, wie zum Beispiel zwei Tontassen für den lokalen Cocktail Canchancara in etwa so wie diese:

Aber auch, um ein wenig zu entspannen. So sind wir mit dem Bus an den Strand gefahren und haben den Tag dort an der schönen Karibikküste verbracht.

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