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Wiedersehen in Kalifornien

An einem Dienstagmorgen haben wir Las Vegas hinter uns gelassen – um meine Freundin Sabine und ihren Mann Matt zu treffen. Eingeplant hatten wir mit ihnen insgesamt sieben Nächte. Wo genau wir die verbringen würden, war uns noch nicht ganz klar. Zufällig war auch gerade zu dieser Zeit Sabines Mutter bei ihr zu Besuch, sodass wir die Zeit zusammen verbracht haben.

Von Las Vegas aus fährt man durch Death Valley, um zu ihrem Wohnort nördlich bei Bishop zu kommen. Deshalb haben wir uns erstmal in Death Valley mit Sabine und ihrer Mutter getroffen, um dort eine Nacht im Zelt zu campen.

Bevor wir die beiden aber getroffen haben, sind wir selbst ein bisschen dort rumgefahren. Ein Punkt war zum Beispiel der Dantes Point, von dem aus man ganz toll eine Übersicht über das Tal… hätte. Wenn das Wetter passend gewesen wäre.

Der „Artists Drive“ war aber sehr spannend, denn dort gab es so viele verschiedene Farben im Death Valley.

Außerdem waren wir beim „Badwater Basin“. Das ist eine riesige Fläche, die mit Salz bedeckt ist. Wasser aus den umliegenden Bergen sammelt sich hier und verdunstet durch die Hitze in kürzester Zeit.

Und dann war es soweit. Die Wiedersehensfreude war wirklich groß! Wir haben endlich Sabine mit ihrer Mutter im Death Valley Nationalpark getroffen. Dort haben wir uns erstmal eine alte Mine angeschaut.

Zum Campen hat uns Sabine ein Zelt und Schlafsäcke geliehen. Das war super, weil wir dafür nicht das Passende dabei hatten.

Wir haben uns auch Skidoo angesehen. Das ist eine alte Minenstadt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Dort lagen unglaublich viele leere Konservendosen rum aus dieser Zeit. Teilweise konnte man noch die Marken wie Seven Up oder sowas lesen. Ah und auf jeden Fall die „Bitte nicht in der Wildnis wegwerfen“-aufschriften. Man kann sich denken, was damit passiert ist, wenn wir das Ding Jahrzehnte später gefunden haben…

Während der Woche, die wir bei Sabine und Matt verbracht haben, konnten wir ein wenig runterschalten, planen und auch einfach nur vor uns hin gammeln. Das war wahrscheinlich auch wirklich notwendig.

Matt und Chris waren zum Beispiel einfach ein wenig Klettern, während Sabine und ich ein bisschen durch die Gegend gelaufen sind.

Bei Wanderungen in der weiten Umgebung haben wir auch viele Felsmalereien und –schnitzereien gesehen.

Auch bei riesigen Sanddünen waren wir im Death Valley und haben kleine Sand-Tornados gesehen. Das war recht beeindruckend. Näher sind wir ihnen aber zum Glück nicht gekommen.

Mit Freunden von Sabine und Matt waren wir auch noch unterwegs und haben eine spannende Tour durch einen Canyon erlebt.

Ansonsten haben wir viel Zeit zu Hause oder in der Umgebung verbracht.

1 Kommentar

  1. Carmen
    Carmen 11. April 2023

    Wenn man bedenkt, dass mit angeblich offiziell gemessenen 56,7°C das Death Valley einer der heißesten Ort weltweit ist (sich dort auch der tiefsten Punkt des nordamerikanischen Kontinents befindet) und deshalb in manchem Sommer wegen der extremen Hitze die Durchfahrt durch das Tal für (zumindest geführte) Touristengruppen sogar von der Route gestrichen wurde, hattet ihr zumindest für dieses Reiseziel den richtigen Zeitpunkt erwischt.
    Aber mit Sabine und Familie hattet ihr ja noch viele tolle Erlebnisse in dieser interessanten Gegend.

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