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Takachiho

Nachdem wir zwei Nächte in der Präfektur Miyazaki waren, hat es uns nach Takachiho getrieben. Dort waren wir nur eine Nacht, dafür sind wir aber recht früh aus Aoshima losgefahren. Takachiho stand eigentlich gar nicht auf unserem Plan, aber da ich gern so viel wie möglich von Kyushu sehen wollte (weil es so abgelegen ist und wir keine Ahnung haben, ob es uns dort je wieder hintreibt…), haben wir unsere übrige Nacht nicht für einen entspannten Tag, sondern für einen Trip nach Takachiho eingeplant.

Die Natur dort ist sehr schön und als wir erstmal wussten, wie es dort aussieht, haben wir überall in Japan Werbung für diesen Ort gesehen. (Hier ein Foto von einer DVD in Tokyo.)

Wir haben im Pinapple Donkey Hostel geschlafen 😀 Als einzige Gäste. Dort würden wir direkt mit SWR3-Radio begrüßt… Denn der Bruder des Hostel-Besitzers lebte einige Jahre in Deutschland und dort hatte er diesen auch besucht. Allgemein war der Besitzer sehr freundlich und zuvorkommend und hat viel mit uns gesprochen! Durch ihn haben wir auch vom Amanoyasukawara-Schrein erfahren, den wir dann am nächsten Tag besucht haben. Aber alles der Reihe nach.

Am ersten Tag waren wir an besagtem Wasserfall, den man überall sieht, Takachiho Gorge. Leider hat ein Taifun kürzlich ziemlich viele Wege zerstört, sodass wir da nicht groß Spazieren/Wandern gehen konnten. Schön war es trotzdem!!

Eine Gruppe Ausländer musste mit dem Kanu übrigens unbedingt ausprobieren, wie es denn so wäre, in einen Wasserfall zu fahren…

Auch das Herbstlaub war wieder super schön!

Außerdem waren wir noch beim Takachiho-Schrein. Dort wurde uns von einer älteren Japanerin sehr nahegelegt, dass wir dreimal um die beiden Bäume auf dem Bild laufen, dabei unsere Hände halten und anschließend beten. Das soll einer guten Beziehung zueinander helfen. Also haben wir ihren Rat befolgt!

Am Morgen danach waren wir beim Amanoiwato-Schrein. Aber eigentlich nur, weil er auf dem Weg zum Amanoyasukawara lag. Letzterer ist ein Schrein, der in einer Höhle ist und ganz viele kleine Steintürmchen um sich rum hat. Es war wirklich spannend, das zu beobachten. Wir konnten es uns nicht nehmen lassen, ebenfalls jeweils ein solches Türmchen zu bauen.

Der Legende nach versteckte sich die Sonnengöttin Amaterasu in der Höhle, weil sie so wütend aufgrund der Streiche ihres Bruders war. Dadurch verschwand das Sonnenlicht ebenfalls. Die Götter und Göttinnen versuchten alles, um sie wieder hervorzuholen, aber es war erst ein Tanz einer Göttin, die die anderen Götter in Gelächter ausbrechen ließ, der das Interesse von Amaterasu gewann und sie aus der Höhle hervorlockte. So wurde das Sonnenlicht zurückgebracht.

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