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Christchurch

Neuseeland hat es zu Beginn nicht ganz so gut mit uns gemeint. Aber dem möchten wir unseren ersten Artikel nicht widmen. Lieber heben wir uns das für einen späteren Beitrag auf.

Nachdem wir unseren Flug von Tokyo nach Auckland und dann den von Auckland nach Christchurch überstanden haben, haben wir den ersten Tag genutzt, um ein wenig zu entspannen und eine sich anbahnende Erkältung bei mir abzublocken.

Am zweiten Tag in Christchurch haben wir eine Free Tour durch die Stadt gemacht. Das sind Touren, die auf einem „Pay what you want“-Prinzip beruhen. Man gibt dem Tourguide am Ende einfach das, was man selbst für angemessen hält. Als Anhaltspunkt hat der Guide uns einen Betrag von 20 Neuseelanddollar genannt. Das sind etwa 12 Euro pro Person. Aber immer mit dem Zusatz, dass alles kann, aber nichts muss.

Wir haben viel über die Geschichte der Stadt erfahren und immer wieder war das Thema die Serie von Erdbeben, die 2010 und 2011 dort passierten. Sie zerstörten sehr viele Gebäude, darunter viele alte, gemauerte Gebäude, und führten zum Tod von 185 Menschen. An sich ist Christchurch keine von vielen Erdbeben betroffene Stadt, deshalb wurden die Bewohner auch so davon überrascht.

Aber auch eine interessante Mischung aus alt und neu kann man in Christchurch bewundern. Zum Beispiel die Gebäude, die das Erdbeben überlebt haben, und eine Straße weiter Kunst an den Hauswänden. Auch eine alte Straßenbahn wurde als Touristenbahn wieder eingeführt.

Anschließend sind wir unser Auto holen gegangen und haben die Banks Peninsula, eine Halbinsel in der Nähe von Christchurch, besichtigt. Dort haben wir uns unsere erste Runde richtige Sonne geholt und auch das Städtchen Akaroa besucht.

Unseren Abend haben wir bei unserer Couchsurfing-Unterkunft verbracht. Das war das erste Mal Couchsurfing für Chris allgemein und das erste Mal für mich in den letzten sieben Jahren. Ich habe meinen alten Account reaktiviert, weil man seit Corona einen jährlichen (geringen) Mitgliedsbeitrag zahlen muss und ich mein Profil seitdem habe ruhen lassen. Jetzt ist es wieder aktiviert und auch mit ein paar aktuellen Infos über mich gefüttert worden. Und dann ging es auch schon los. Bei Couchsurfing kann man Menschen finden, die einen Schlafplatz für Reisende anbieten – und das ganz umsonst! Die Gründe sind vielseitig. Meistens tun es die Menschen, um andere Menschen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen oder einfach, weil sie ein Zimmer frei haben und wissen, wie schwierig und teuer Reisen manchmal sein kann.

Wir haben uns aber dafür entschieden, weil es kostenlos ist und außerdem Kontakt zu Bewohnern der Stadt entsteht. Dadurch erfährt man ganz andere Dinge als aus einem Reiseführer oder dem Internet.

Das Bett war sehr klein und der Hund dort sehr neugierig, aber wir haben viele tolle Infos bekommen und einige Reiseführer, die wir gleich auch nutzen konnten.

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